Verwechslungen Achtung: Verwechslungsgefahr! von Emma Riedel Im Alltag begegnen uns...
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Nitro, Nostalgie und Nonstop‑Action
Schnelle Autos, eine perfekte Storyline und die besten Schauspieler: Das ist Fast and Furious. Aber wie und wann hat das alles angefangen? Es gibt zur Zeit zehn richtige Kinofilme, daneben noch ein Spinn-off, eine Anitmationsserie und zwei weitere Kurzfilme.
Der erste Film kam 2001 heraus und ging um illegale Autorennen und eine autoenthusiastische Familie. 2003 kam dann der zweite Film und „Fast and Furious: Tokyo Drift“ folgte 2006. Diese Filme wurden jetzt bewusst aufgelistet, weil diese Filme bei den Zuschauern besonders ankamen. Spätestens ab dem siebten Film, nachdem Paul Walker, der legendäre Autoliebhaber, gestorben war, ging es für die von der Kritik gelobten Autofilmreihen etwas bergab.
Außer Paul Walker sind sehr viele Schauspieler durch die Filme sehr berühmt geworden. Darunter z.B. Vin Diesel ( Dominic Toretto), Jordana Brewster ( Mia Toretto), Ludacris ( Tej Parker), Michelle Rodríguez ( Letty Ortiz), Tyrese Gibson ( Roman) und Sung Kang ( Han). Die beiden, die aber am meisten herausstechen, sind Paul Walker und Vin Diesel. Paul Walker hieß mit vollem Namen „Paul William Walker IV“ und er wurde am 12. September 1973 in Santa Clarita, Kalifornien, USA geboren. Er hat seine Schauspielkarriere schon in den 1980ern als Kinderdarsteller begonnen und wurde in den 90ern durch Filme wie „Eine wie keine“ und „Varsity Blues“ bekannt. Sein Durchbruch hatte er dann 2001 mit dem ersten Fast and Furious-Film. Außerdem hatte er eine gute Verbindung zur Natur, das zeigte sich in der Serie „Expedition Great White“. Zudem arbeitete er auch noch als Model, Philantrop und Filmproduzent. Neben seiner bewundernswerten Karriere hatte er auch noch eine Tochter namens Meadow Rain Walker, diese bekam er von seiner damaligen Partnerin Rebecca Soteros. Eine leichte Beziehung hatte er aber nicht mit ihr. Es war eine On-Off-Beziehung, die schnell nach der Geburt seiner Tochter endete. Nach der Trennung lebte Meadow in Kalifornien bei ihrem Vater. Dann war er für ca. sieben Jahre mit Jasmine Pilchard- Gosnell zusammen, bis zum Zeitpunkt seines Todes. Es gab auch noch Gerüchte, dass er mit Jessica Alba oder Jordana Brewster zusammen war, jedoch sagen alle Beteiligten, dass ihre Beziehung rein freundschaftlich war.

Ein bekanntes Zitat von Paul Walker war: „If one day the speed kills me, don´t cry. Because I was smiling.“ (Wenn mich eines Tages die Geschwindigkeit umbringt, weint nicht, denn ich habe gelächelt.) Als er dann aber am 30. November 2013 bei einem tragischem Autounfall ums Leben kam, hatte niemand damit gerechnet, dass er diesen Spruch zur Wirklichkeit machen würde. Dazu kam es aber in Valencia, Kalifornien, USA, als er mit seinem Freund Roger Rodas in einem Porsche Carrera GT mit ca. 160km/h die Kontrolle über das Auto verlor und zuerst an eine Leitplanke und dann ein einen Baum knallte, bevor es explodierte. Dieser Unfall erschütterte die Fans und sie haben angefangen, die Schuld auf Roger Rodas zu schieben. Was da aber wirklich passiert ist, werden wir wohl nie erfahren, jedoch gibt es Gerüchte, dass er kriminelle Aktivitäten aufdecken wollte und deswegen aus dem Weg geräumt wurde. Nach seinem Tod wurde die Produktion von „Fast and Furious 7“ unterbrochen und sein Bruder Cody Walker, der Paul ziemlich ähnlich sieht, half bei der Fertigstellung des Films.
Dann gibt es da auch noch Vin Diesel, Paul Walkers besten Freund. Vin Diesel wurde am 18. Juli 1967 in Alameda County, Kalifornien, USA , mit dem bürgerlichen Namen Mark Sinclair Vincent geboren. Er wuchs jedoch in Greenwich Village, New York auf. Neben seiner bewundernswerten Schauspielkarriere ist er noch Produzent, Regisseur und Drehbuchautor.
Seine bekanntesten Filme sind „The Fast and the Furious“, „xXx – Triple X“, „Riddick“ und „ The Guardians of the Galaxy“, wo er Groot gesprochen hat. Seine Schauspielkarriere hat damit begonnen, dass er 1995 einen Kurzfilm namens „ Multi- Facial“ geschrieben hatte, der Steven Spielberg beeindruckt hat und er dadurch entdeckt wurde. Den Durchbruch hatte Vin Diesel dann 1998 mit seiner Rolle in „ Der Soldat James Ryan“.Wenn er dann aber mal nicht an einem Filmset sitzt, ist er bei seiner Familie. Vin Diesel ist seit 2007 mit seiner Frau Paloma Jiménez verheiratet und hat drei Kinder mit ihr: Seine beiden Töchter Hania Riley und Pauline und einen Sohn namens Vincent Sinclair. Pauline ist zwei Jahre nach Paul Walkers Tod geboren und wurde nach ihm benannt. Außerdem hat er noch einen Zwillingsbruder namens Paul Vincent.
Soviel zu den Schauspielern. Fast and Furious hat sich vom Autorennen zu einer elfteiligen Action-Saga entwickelt und legt großen Wert auf die Dynamik zwischen den Schauspielern und dass sie eine gute Familie abgeben. Aber nicht nur in den Filmen sind sie so eng, auch im echten Leben haben sie die Filme sehr zusammengeschweißt. Nicht nur die Menschen haben sich liebgewonnen, sondern sie haben auch die Autos lieben gelernt. Insgesamt wurden über 1.787 Autos am Set geschrottet oder beschädigt. Für die schwierigsten Manöver wurden professionelle Rennfahrer wie Tanner Foust und Keiichi Tsuchiya ans Set geholt. Paul Walker hat sich aber als der größte Autoliebhaber von allen herausgestellt. Im zweiten Film fuhr er sogar seinen eigenen Nissan Skyline und hatte selber eine eigene Tuningwerkstatt ( Always Evolving) mit 30- 40 Fahrzeugen. Das war aber nicht bei allen so, Jordana Brewster und Michelle Rodriguez hatten noch gar keinen Führerschein, bevor sie zu Fast and Furious kamen. Brewster berichtete, dass sie immer mit dem Taxi oder der U-Bahn von A nach B gekommen sei und deswegen nie einen gebraucht hatte. Aus Versicherungsgründen mussten sie aber einen machen , da sie sonst nicht an dem Film teilnehmen durften, also haben die beiden dann aufgrund von Zeitdruck einen Crash-Kurs in Las Vegas gemacht.

Dann gab es da noch „ Ja Rule“. Der Musiker hat im ersten Fast and Furious Film „ Edwin“ gespielt und auch noch ein paar Soundtracks gemacht. Dafür hat er dann um die 15.000 Dollar bekommen. Als der Regisseur ihn dann auch noch für „2 Fast 2 Furious“ haben wollte, damit er eine Rolle von Tejs Charakter spielte, und ihm 500.000 Dollar dafür bot, lehnte er ab und sagte, es sei zu wenig. Daraufhin meinte John Singleton, der Regisseur, Ja Rule sei größenwahnsinnig geworden und hat ihn danach nie wieder gebeten, eine Rolle zu spielen. Später hat Singleton dann Ludacris, der begeistert davon war, ein Teil der Fast-Saga zu werden, entdeckt und ihm die Rolle gegeben.
17. März 2028. Das ist ein Tag, auf den sich alle Fast and Furious Fans freuen,es ist nämlich der Tag, an dem „Fast and Furious 11“ erscheint. Der Film läuft unter dem Filmtitel „ Fast Forever“ und wird das große Finale der Hauptserie sein. Der Film wir in Los Angeles spielen und sich wieder mehr auf Street- Racing fokussieren. Das, worüber Fans so skeptisch sind, ist die Rückkehr von Brian O`Conner. Paul Walkers Bruder Cody soll die Actionstarrolle übernehmen und durch CGI wird auch noch ein bisschen nachgeholfen. Was auch noch sehr interessant ist, ist das Gerücht, dass Ronaldo eine Rolle im Film bekommen soll.
Zusammenfassend kann man sagen, dass „The Fast and The Furious“ die Sicht von vielen Menschen auf die Autowelt verändert hat und wir die Crew niemals vergessen werden. Außerdem wird Paul Walker immer eine Autolegende, ein guter Mensch und ein Teil der Tuning-Szene bleiben. Die Regie übernimmt Louis Leterrier, der auch schon Fast X inszenierte. Wenn, man schon von Fast X spricht, muss man noch erwähnen, dass er verhältnismäßig wenig Geld eingebracht hat. Dadurch hat Fast Forever Budgetkürzungen erhalten.
Fotos: Lucas Teixeira Bernardino, Cash Macanaya und Selma DA SILVA auf unsplash.com
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