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Mehr erfahrenPflanzen im Klassenzimmer
Grün für die Stimmung
von Daria Tiebe
Man kennt`s:
Freitag letzte Stunde , gelangweilte Schüler sitzen im Physikunterricht und die Uhr tickt und tickt und tickt, aber keine Minute geht vorüber.
Man lasst seinen Blick über die kahlen, gelblichen Wände und die alten, gefleckten Vorhänge gleiten.
Wenn es nur etwas gäbe, was dem Klassenraum ein wenig Leben einhauchen würde…
Die Lösung könnten Pflanzen sein.
Man kann sie nicht nur anschauen, sie lassen auch den Klassenraum gleich viel netter aussehen. Aber wofür sind Pflanzen in der Schule noch gut?
Sie fördern das Lernen, zum Beispiel, indem sie die Luftqualität erhöhen. Sie wandeln Kohlenstoffdioxid, also das, was wir ausatmen, in Sauerstoff um. Den braucht unser Gehirn dringend, gefühlt in Mathe und Deutsch besonders.
Außerdem erschaffen sie eine beruhigendes Umfeld , was die Konzentration und Produktivität unterstützt. Wenn man nur gegen Wände schaut, schafft das kein gutes Gefühl. Pflanzen lockern die Umgebung auf.
Außerdem helfen sie der Wertschätzung des Klassenraums: Einen Klassenraum, der mit Pflanzen geschmückt ist, wirst du sicher nicht so schnell verschmutzen.
Meine Mitschüler sind von Pflanzen ganz begeistert und finden die Idee eines begrünten Raums toll. Sie finden, dass sofort die Atmosphäre besser wird. Es gestaltet den Raum auch bunter und die Lernumgebung wird weniger grau.
Bei aller Begeisterung bleibt aber ein Problem: Um alle Pflanzen muss sich jemand kümmern. Jede Pflanze braucht ihre eigene Pflege, weil alle Pflanzen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Manche brauchen viel Licht, anderen mögen den direkten Kontakt zur Sonne nicht. Manche brauchen viel Wasser, andere dagegen faulen bei zu viel Wasser schnell. Auch die Luftfeuchtigkeit muss man beachten. Hier sind ein paar gut geeignete Pflanzen, da sie besonders robust sind und den Unterricht überstehen, ohne vor Langeweile einzugehen: Grünlilien, der Bogenhanf, die Glücksfeder und die Efeutute sind für Klassenräume gut geeignet. Auch kurze Ferien überstehen sie einmal. Aber nicht vergessen, dass auch die robustesten Pflanzen manchmal gegossen werden müssen. Deshalb sollte sie in den Sommerferien jemand mitnehmen und zu Hause versorgen.
Foto: Vadim Kaipov auf unsplash.com
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