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Eine kurze Geschichte des Feminismus
von Lilly Scheithauer und Laura Albers
In diesem Artikel geht es um ein sehr wichtiges Thema: Feminismus.
Als erstes erklären wir euch, was Feminismus überhaupt ist.
Also, wir machen eine Zeitreise, wir steigen in unsere Zeitmaschine und dann geht es auch schon los. Unser erstes Ziel: das 18. Jahrhundert, um genau zu sein 1789, das Jahr der französischen Revolution. Zu dieser Zeit fiel auch den Frauen auf, dass sie benachteiligt werden und nicht die gleichen Rechte, Chancen und Voraussetzungen wie die Männer zu der Zeit hatten. So forderten die Frauen das erste Mal Gleichberechtigung und machten damit unbewusst den ersten Schritt in der Geschichte des Feminismus. Wir gehen weiter in die Jahre 1860-1920: Zu dieser Zeit lag der Fokus schon etwas mehr auf Gleichberechtigung in den Themen Wahlrecht und Bildung. 1960: Hier beginnt der Kampf gegen sexualisierte Gewalt, was tatsächlich auch einiges gebracht hat, neue Gesetze wie ein Verbot gegen Gewalt oder Vergewaltigung in der Ehe sowie die Verschärfung des Sexualstrafrechts. Obwohl die Frauen sich schon viel früher für ihre Rechte auch in Deutschland eingesetzt haben, war Feminismus hier erst 1865 ein Begriff.
Jetzt, wo ihr die Grundlagen des Feminismus kennt, greifen wir zu unserem Globus und schauen, wie es den Frauen heute auf der ganzen Welt geht. Als erstes gucken wir uns die Länder an, in denen die Frauen noch am meisten benachteiligt werden. Dies passiert vor allem in den Ländern wie Afghanistan, Jemen, Iran, Syrien sowie Kongo, im Südsudan oder in Saudi Arabien. Hier leiden Frauen besonders unter schlechten Bildungsmöglichkeiten, mangelnder politischer Macht, geschlechtsspezifische Ungleichheiten wie zum Beispiel das Scheidungsrecht sowie unter häuslicher und sexueller Gewalt. Nur in Ländern wie Malawi, den Vereinigten Staaten, Armenien, Mongolei, Bolivien und Singapur werden Männer und Frauen bereits zu 100% gleichbehandelt.
Nun kommen wir auch schon zu unserer letzten Frage: Ist Feminismus gegen Männer und können Männer auch Feministen sein?
Nein, Feminismus ist auf jeden Fall nicht gegen Männer, er soll nur dafür sorgen, dass alle, egal ob Mann oder Frau, die gleichen Rechte, Chancen und Voraussetzungen haben. Diese Aussage bestätigt auch unsere zweite Frage. Frauen sowie Männer können und sollten sich für die Gleichberechtigung aller Menschen einsetzten.
Foto: Markus Spiske auf unsplash.com
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